Wenn man das System nicht ändern kann – aber die Experience schon

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Ort: Halle 3 Thema: Digitale Governance

Key Learnings

  • Erfahren Sie, wie UX in Teams des öffentlichen Sektors Wirkung entfalten kann, ohne dass dafür formelle Entscheidungsbefugnisse erforderlich sind.
  • Wie UX-Experten als „Stimmen aus dem Inneren“ fungieren können, um das Bewusstsein zu schärfen, Diskussionen zu prägen und öffentliche digitale Dienste in Richtung menschenzentrierter Ergebnisse zu lenken.
  • Wie frühzeitige Einbindung, Barrierefreiheit und Vereinfachung Vertrauen und Akzeptanz für digitale Verwaltung schaffen – auch wenn man nicht ganze Systeme neu gestalten kann.

Speakers

Speakerin: Laura Holder-Wurzinger

Beruf: „People Lead und UX-Experte

Arbeitsplatz: AKDB

Beschreibung

Digitale Dienste im öffentlichen Sektor scheitern oft nicht an der Technologie, sondern daran, dass sie schwer verständlich, umständlich zu bedienen oder für viele Menschen unzugänglich sind. Und wenn ein Dienst für die Menschen nicht funktioniert, funktioniert er einfach nicht – ganz gleich, wie fortschrittlich die zugrunde liegenden Systeme auch sein mögen. Als UX-Experten in der öffentlichen Verwaltung haben wir selten die Befugnis, Strukturen neu zu gestalten oder die Politik zu beeinflussen. Aber wir haben die Möglichkeit, Diskussionen und Entscheidungen von innen heraus mitzugestalten. In diesem Vortrag zeige ich, wie eine frühzeitige Einbindung der Nutzer, Barrierefreiheit und die Reduzierung von Komplexität die digitale Verwaltung sinnvoll verbessern können – selbst in Umgebungen, in denen der Einfluss begrenzt ist. Die Teilnehmer erfahren, wie kleine, konsequente Maßnahmen die digitale Verwaltung von innen heraus stärken können, wie man sich auf realistische Weise für menschenzentrierte Prinzipien einsetzt und wie UX Schritt für Schritt zu einer besseren Akzeptanz, klareren Prozessen und einer größeren Wirkung beiträgt.

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