Schluss mit dem „Entweder-oder“: Die Verbindung von operativer und strategischer UX
bis
Key Learnings
- 1. Wie kleine Änderungen an UX-Ergebnissen strategische Auswirkungen haben
- 2. Wie kleine Veränderungen in der Denkweise und den Abläufen bei der Forschung und der Prototypenentwicklung die Strategiearbeit ermöglichen
- 3. Wie ein neues Konzept für die Präsentation von UX-Arbeiten die Wirkung und Entscheidungsfindung beeinflusst
Speakers
Speakern: Steffen Weichert
Beruf: Senior UX-Consultant
Arbeitsplatz: usability.de
Beschreibung
Arbeiten Sie im Bereich UX eher operativ oder strategisch? Dieser Vortrag hinterfragt dieses Entweder-Oder-Denken und zeigt, wie die tägliche UX-Arbeit zu einem starken strategischen Hebel werden kann. Anhand von konkreten Projektbeispielen aus dem Gesundheitswesen (Siemens Healthineers), der Industrie (CLAAS) und dem Bereich digitale Produkte (Messe Frankfurt) zeige ich einen Umdenkprozess auf: Operative UX-Arbeit sollte über den engen Projekt- oder Produktrahmen hinaus gedacht werden. Die zentrale Frage lautet: Wie kann dasselbe Projektergebnis dem Projekt selbst dienen – und gleichzeitig tiefgreifende Auswirkungen auf die gesamte Organisation haben sowie Interesse an UX wecken? Der Vortrag veranschaulicht diesen Wandel anhand von drei Bereichen: (1) die Wahrnehmung von UX – wie Ergebnisse und UX-Praktiker über den Projektkern hinaus wahrgenommen werden; (2) die Umnutzung von Prototyping vom Lösungsdesign hin zu einem strategischen Instrument des Wandels; (3) die Veränderung der Art und Weise, wie UX-Ergebnisse kommuniziert werden, um die Wirkung zu steigern, beispielsweise durch den Ersatz klassischer UX-Berichte durch agile Testformate. Kernidee: Hören Sie auf, operative und strategische UX voneinander zu trennen. Betrachten Sie operative UX-Arbeit stets als strategisch – und gestalten Sie Projektansätze und Ergebnisse entsprechend.