UX im Unternehmensalltag
bis
Key Learnings
- Warum die meisten Herausforderungen bei der enterprise UX eher organisatorischer Natur sind als gestalterischer.
- Methoden zur Abstimmung zwischen den Teams aus den Bereichen Geschäft, Technologie, Betrieb und Kundenerlebnis.
- Erkenntnisse aus Transformationsprogrammen in Unternehmen und der Telekommunikationsbranche.
Speakers
Speaker: Dushyant Kanungo
Beruf: UX-Director, Galaxy UX
Arbeitsplatz: Galaxy Studio
Beschreibung
Wo Stellenbezeichnungen lang sind, Zeitpläne knapp sind und Logik optional ist – Enterprise UX wird oft als klarer und strukturierter Prozess dargestellt. Die Realität sieht ganz anders aus. Hinter jeder erfolgreichen Unternehmenstransformation verbirgt sich eine Kombination aus konkurrierenden Interessen der Beteiligten, veralteten Allega-Plattformen, organisatorischen Machtkämpfen, sich ändernden Prioritäten, regulatorischen Auflagen und Teams, die Schwierigkeiten haben, sich auf eine gemeinsame Vision zu einigen. In dieser Sitzung werden reale Geschichten aus groß angelegten Transformationsprogrammen in Unternehmen und der Telekommunikationsbranche vorgestellt, bei denen die Herausforderung selten in der Schnittstelle selbst lag – vielmehr ging es um die Abstimmung. Anhand praktischer Beispiele aus komplexen Initiativen zur digitalen Transformation erfahren die Teilnehmer, wie UX-Teams zur Brücke zwischen Geschäftsstrategie, Technologie, Betrieb, Compliance und Kundenerlebnis werden können. Der Vortrag untersucht, wie Organisationen über reine Ergebnisse und Design-Artefakte hinausgehen können, um ein gemeinsames Verständnis zu schaffen, Projektrisiken zu reduzieren und messbare Geschäftsergebnisse zu erzielen. Anstatt sich ausschließlich auf Frameworks zu konzentrieren, beleuchtet diese Präsentation die menschliche Seite von Enterprise UX – wie Vertrauen aufgebaut wird, wie schwierige Entscheidungen getroffen werden, wie Altsysteme modernisiert werden und wie UX-Praktiker in Umgebungen Einfluss gewinnen, in denen konkurrierende Prioritäten oft schwerer wiegen als die Bedürfnisse der Nutzer.